Ein Bub spricht in ein Microphon bei einer Veranstaltung vor einer grünen Hütte

Wo Samen wachsen, wächst Hoffnung


Zum Erntedank danken wir für alles, was wächst und uns nährt. Doch im kolumbianischen Amazonasgebiet sind gesunde Nahrung, sauberes Wasser, eine geschützte Umwelt und Sicherheit für Kinder wie Andi nicht selbstverständlich. 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Partner*innen vor Ort: Sie bieten Zuflucht, geben Halt und leisten konkrete Hilfe. So können Kinder geschützt aufwachsen und neue Zukunftsperspektiven entwickeln.  

Jetzt zu Erntedank spenden!

Andi ist 13 Jahre alt und lebt in Caquetá im Süden Kolumbiens. Die Region gehört zum Amazonasgebiet. Andi liebt die Natur und Tiere. Später möchte er Zoologe werden und bedrohte Arten schützen. 

Doch die Natur ist hier in Gefahr: Regenwald wird für große Weideflächen und illegale Minen abgeholzt. Flüsse und Böden werden verschmutzt. Viele Familien leben in Armut und können sich nicht mit gesunden Lebensmitteln versorgen. 

Zusätzlich verbreiten bewaffnete Gruppen und Drogenbanden Gewalt, Angst und Unsicherheit. Besonders Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an den sie Schutz, Gemeinschaft und neue Perspektiven finden. 

Für Kinder wie Andi bedeutet diese schwierige Situation: 

  • Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist für viele Familien nicht ausreichend verfügbar.
  • Gewalt, Kriminalität und bewaffnete Gruppen bedrohen ein sicheres Aufwachsen.
  • Die Verschmutzung von Wasser und Böden und das Abholzen der Wälder gefährden ihre Gesundheit und ihre Zukunft.
  • Fehlende Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten erhöhen das Risiko, ausgebeutet oder für illegale Geschäfte angeworben zu werden. 

Viele Familien sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Andere bleiben, doch ihr Alltag ist von Armut, Angst und Unsicherheit geprägt. Unsere Partner*innen vor Ort begleiten sie und zeigen, dass eine Zukunft abseits von Gewalt, Hunger und Umweltzerstörung möglich ist.

Ihre Spende lässt Nahrung, Frieden und Hoffnung wachsen

Unsere Partner*innen vor Ort schaffen sichere Räume für Kinder und unterstützen Familien dabei, ihre Ernährung zu verbessern. Sie vermitteln Wissen über eine Landwirtschaft, die Böden, Wasser und den Regenwald schützt, und über Kinderrechte.  

Mit Ihrer Spende helfen Sie Kindern, gesund und geschützt aufzuwachsen, und Familien, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. 

Ihre Spende lässt Nahrung, Frieden und Hoffnung wachsen

Unsere Partner*innen vor Ort schaffen sichere Räume für Kinder und unterstützen Familien dabei, ihre Ernährung zu verbessern. Sie vermitteln Wissen über eine Landwirtschaft, die Böden, Wasser und den Regenwald schützt, und über Kinderrechte.  

Mit Ihrer Spende helfen Sie Kindern, gesund und geschützt aufzuwachsen, und Familien, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. 

Wir helfen 365 Tage im Jahr - Ihre Spende wirkt jeden einzelnen Tag

Die Arbeit der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar reicht weit über das Sternsingen hinaus. Gemeinsam mit erfahrenen Partner*innen setzen wir uns das ganze Jahr dafür ein, dass Kinder ohne Gewalt aufwachsen, ausreichend gesunde Nahrung erhalten und in einer intakten Umwelt leben können. 

Hunger nachhaltig bekämpfen: 

Hunger hat viele Ursachen. Armut, Gewalt, Umweltzerstörung, die Klimakrise und soziale Ungleichheit erschweren es Familien, über ausreichend gesunde Lebensmittel zu verfügen. 

Eine ökologische Landwirtschaft und an die Region angepasste Landwirtschaft ist deshalb ein wichtiger Teil der Lösung. Familien können vielfältigere Lebensmittel anbauen, ihre Ernährung verbessern und Böden, Wasser und Wälder bewahren.  

Kinderrechte sind zentral: 

Kinder haben ein Recht auf Nahrung, Bildung, Schutz vor Gewalt und eine gesunde Umwelt. Gemeinsam mit unseren Partner*innen sorgen wir dafür, dass Kinder ihre Rechte kennenlernen und Erwachsene Verantwortung für ihren Schutz übernehmen. 

Unsere Arbeit ist langfristig ausgerichtet. Wir unterstützen keine kurzfristigen Einzelmaßnahmen, sondern stärken lokale Organisationen und Gemeinden. 

Transparenz: 

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar arbeitet seit vielen Jahren mit sorgfältig ausgewählten Partner*innen zusammen. Wir begleiten und überprüfen die Programme regelmäßig. 

Unsere Partner*innen legen nachvollziehbar dar, wie die Mittel eingesetzt werden und welche Fortschritte erzielt wurden. So stellen wir sicher, dass Spenden verantwortungsvoll und wirksam verwendet werden. 

Fakten und Hintergründe

Wo sind unsere Partner*innen von Vicaría Sur aktiv?

Vicaría Sur ist im Departamento Caquetá aktiv. Caquetá heißt ein Fluss und der gleichnamige politischer Verwaltungsbezirk im Süden Kolumbiens. Hier gehen die Anden in das Amazonasbecken über. Die Region ist für ihre große Vielfalt an Tieren und Pflanzen bekannt.  

Der Regenwald steht jedoch unter starkem Druck. Waldflächen werden für Viehzucht, Straßen, Monokulturen und illegalen Bergbau abgeholzt. Pestizide und beim Goldabbau eingesetzte Schadstoffe belasten Böden und Wasser. Mit schlimmen Folgen für Natur, Tiere und Menschen: Pflanzen- und Tierarten verschwinden, fruchtbare Böden gehen verloren und Wasserquellen werden verschmutzt, gesunde Nahrungsmittel sind teure Mangelware. 

Fehlende wichtige Infrastruktur für Trink- und Abwasser und der Klimawandel mit Starkregen-Ereignissen und extremen Trockenzeiten erschweren die Landwirtschaft zusätzlich. Bewaffnete Gruppen und Drogenbanden kontrollieren Transportwege, erpressen Schutzgelder und verbreiten Gewalt und Angst. 

Unsere Partner*innen von Vicaría Sur unterstützen Familien deshalb dabei, sogenannte “Amazonas-Höfe” aufzubauen. Diese verbinden den Anbau vielfältiger Lebensmittel mit dem Schutz von Wald, Boden, Wasser und lokal angepasstem Saatgut und stärken die Verbundenheit mit der Heimat.

Wie leben die Menschen im kolumbianischen Amazonasgebiet?

Während des Bürgerkriegs hat es viele Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten, auf der Suche nach Arbeit in der Landwirtschaft ins Departemento Caquetá verschlagen oder sie wurden hierher zwangsumgesiedelt. 

Viele fanden Arbeit in der Rinderzucht. Riesige Weideflächen prägen die Landschaft hier. Dafür wird nach wie vor hektarweise Regenwald abgeholzt, obwohl der Boden für Rinderzucht völlig ungeeignet ist und die Transportwege lang und unsicher sind. 

Die Menschen leben hier in sehr einfachen Behausungen, meist aus Holz. Der Fußboden ist, wenn überhaupt, zementiert, die Dächer aus Zink. Das tropische Klima setzt den Häusern sehr zu. Aufgrund der geringen finanziellen Ressourcen bessern die Bewohner*innen aber nur das Nötigste aus. 

Ein riesiges Problem ist das Wasser: In den Gemeinden gibt es mittlerweile Wasserleitungen. Doch in nur 5 von 7 Gemeinden sind die Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen auch in Betrieb, nur in den seltensten Fällen werden die Abwässer gefiltert oder geklärt. Außerhalb der Gemeinden versorgen sich die Kleinbäuer*innen direkt aus den umliegenden Quellen und Flüssen, in die dann auch wieder die Abwässer ungefiltert zurückgeleitet werden.  

Die gesundheitliche Versorgung ist schlecht zugänglich. Insbesondere kommt es immer wieder zu Engpässen bei wichtigen Medikamenten, weil sie aufgrund der langen und unsicheren Transportwege nicht geliefert werden. 

Warum sind Kinder dort gefährdet?

Viele Kinder und Jugendliche wachsen inmitten dieser beeindruckenden Natur in Armut auf und erleben Umweltzerstörung und Gewalt. Die Folgen sind Mangelernährung und Schulabbrüche, die insbesondere seit der Covid19-Pandemie unter den 14- bis 17-Jährigen wieder zunehmen. Einige Kinder und Jugendliche müssen zum Familieneinkommen beitragen: Sie arbeiten beispielsweise in der Landwirtschaft, im Straßenverkauf oder in Minen. 

Ohne abgeschlossene Schul- und Ausbildungen haben sie nur wenige Möglichkeiten, Geld zu verdienen: Dann ist das Risiko, von kriminellen und bewaffneten Gruppen ausgebeutet zu werden, besonders groß: Jugendliche werden für den Anbau oder Transport von Drogen oder Waffen, als Informant*innen oder für bewaffnete Tätigkeiten angeworben werden. 

Mädchen sind zusätzlich von Benachteiligung und sexualisierter Gewalt bedroht. Sichere Räume und Kenntnisse über die eigenen Rechte sind deshalb besonders wichtig. 

Daher steht Gewaltprävention bei unseren Partner*innen von Vicariá Sur ganz oben auf der Agenda: Sie verbinden den Schutz des eigenen Körpers und der eigenen Rechte mit dem Schutz von Territorium und Umwelt. Die Kinder und Jugendlichen erfahren, dass sie Teil der Schöpfung und deshalb schützenswert sind. Gleichzeitig lernen sie Gefahren zu erkennen und Hilfe zu holen.

Wie unterstützt Vicaría Sur Kinder und Familien?

Vicariá Sur ist tief in den Pfarren und Gemeinden des südlichen Caquetá verwurzelt. Sr. Yolima Salazar Higuera und ihr Team kennen die Lebensrealität der Familien und erreichen auch abgelegene Gemeinden. Sie arbeiten eng mit Schulen, Pfarren und Gemeinden zusammen. Ihre seelsorgerischen Tätigkeiten verbinden sie mit Fragen der Menschenrechte und des Umwelt- und Klimaschutzes. 

Die Mitarbeiter*innen begleiten Kleinbäuer*innen im Aufbau und in der Bewirtschaftung von ökologischen Landwirtschaften (“Amazonas Höfe”) begleiten. Über heimische Nutzpflanzen, lokales, an den Amazonas angepasstes Saatgut und selbst hergestellten Biodünger können die Kleinbäuer*innen gesunde Nahrungsmittel produzieren und ihre Kosten geringhalten. Zugleich leisten sie so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. 

Bereits Kinder und Jugendliche erfahren in der Schule und in der Pfarre, wie sie die den Wald und die Flüsse sauber halten und schützen können. In Schul- und Pfarrgärten erleben sie, wie aus einem Samen, eine Pflanze, Gemüse oder Obst wächst, das sie dann gemeinsam zu gesunden Mahlzeiten zubereiten. So sehen sie, wie wichtig für die Produktion gesunder Nahrungsmittel eine intakte Umwelt ist, und erkennen: Die Natur muss geschützt werden, damit sie Leben spendet. 

In Verbindung von Naturschutz und Kinderrechten erfahren die Kinder und Jugendlichen, dass sie selbst Teil der Schöpfung und deshalb schützenswert sind. Gleichzeitig lernen sie Gefahren zu erkennen und Hilfe zu holen. 

 

Lassen Sie gemeinsam mit Andi Hoffnung wachsen

Ihre Spende stärkt Kinder, Familien und Gemeinden im kolumbianischen Amazonasgebiet. Sie schafft sichere Orte für Kinder und Jugendliche und vermittelt wichtiges Wissen zu Umweltschutz und einer ökologischen Landwirtschaft, die Menschen und Schöpfung schützt. 

Helfen Sie mit, damit Kinder gesund, sicher und hoffnungsvoll aufwachsen können. 

Haben Sie Fragen zu unseren Hilfsprojekten?

Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos zu diesem Projekt, oder wie Hilfe unter gutem Stern in rund 500 Projekten rund um den Globus Menschen bei dem Aufbau einer besseren Zukunft unterstützt. Kontaktieren Sie uns bitte.

Kontakt

Elisabeth Hagel

T: +43 1 4810991-76
E: elisabeth.hagel@dka.at